Alle Beiträge von Karen Kern

Aktion für Familie B. aus Thüringen

Familie B.s Kinder 10 und 12 Jahre gehen seit Juli 2016 nicht mehr zur Schule. Die Familie war dabei mit anderen Familien zusammen eine freie Schule zu gründen, die aber nicht die Genehmigung erhielt. Seitdem bilden sich beide Kinder selbstbestimmt von zu Hause aus. Die Familie hatte keine Behördenkontakte bis im November 2017. Da bekamen sie Besuch vom Jugendamt und es wurde innerhalb von ein paar Tagen, ein familiengerichtliches Verfahren in Bezug auf das Sorgerecht eingeleitet. Dieses Verfahren wurde eingestellt. Allerdings muss die Familie die Anwaltskosten tragen. Die Höhe der Anwaltskosten sind allerdings noch nicht bekannt.

Wir unterstützen die Familie bei den Anwaltskosten und bitten um Spenden dafür. Spenden bitte mit dem Stichwort „Spende für Familie B. Thüringen“ auf unser Konto.

Untertstützung bei Zwangsgeld für Familie B. aus NRW

Familie B. haben wir schon mehrfach unterstützt. Aktuell gab es im November ein Verfahren wegen einem im Frühjahr 2017 verhängten Zwangsgeld von 500 € für jedes Elternteil. Leider muss Familie B. dieses Zwangsgeld bezahlen. Familie B. hat eine eigene Aktion auf ihrer Facebookseite eingerichtet und wir unterstützen die Familie dabei, Spenden für das Zwangsgeld zu sammeln.
Weitere Informationen finden Sie auf der Facebookseite von Familie B.

Spenden bitte mit dem Stichwort „Zwangsgeld Familie B.“ auf unser Konto.

Aktion für Familie H. aus Thüringen

Familie H. hatte im letzten Jahr ein Bußgeldverfahren, welches eingestellt wurde. Wir hatten damals schon für die Anwaltskosten gesammelt. Nun hat die Familie erst jetzt die Rechnung des Anwalts bekommen und diese ist leider höher als erwartet. Daher starten wir hier eine weitere Aktion für Familie H.
Die Tochter von Familie H. bildet sich seit zwei Jahren selbstbestimmt. In der Schule ging es ihr damals nicht gut, deshalb beschloss sie, nicht mehr dorthin zu gehen.

Spenden bitte mit dem Stichwort „Spende für Familie H.“ auf unser Konto.

Neue Aktion – Familie W.-L. aus Bayern

Der Sohn F. von Familie W.-L. ist 9 Jahre alt und geht seit März 2017 nicht mehr zur Schule. Aufgrund seiner Erfahrungen dort hat er für sich entschieden, dass die Schule nicht der richtige Ort für ihn ist, um sich zu bilden. Während der Zeit in der Schule zog er sich zurück, wurde reizbar und unausgeglichen. Da er außerdem während der Dauer seines Schulbesuchs psychosomatische Symptome zeigte und die Eltern es ablehnen, ihn mit psychischer oder körperlicher Gewalt in die Schule zu zwingen, respektieren sie seine Entscheidung und unterstützen ihn in seinem Bedürfnis, sich ohne Schule zu bilden. Seitdem sind die psychosomatischen Beschwerden völlig verschwunden und F. hat wieder Zeit und Lust, sich seinen eigenen Interessen zu widmen.

Die Familie hat gerade ein Bußgeldverfahren hinter sich gebracht, bei dem das Bußgeld von jeweils 100€ auf 50€  pro Elternteil heruntergesetzt wurde. Ein weiteres, höheres Bußgeld wurde jedoch bereits angekündigt.

Die Familie steht außerdem mitten in einem familiengerichtlichen Verfahren wegen Kindeswohlgefährdung, für das die Familie ein psychologisches Gutachten in Auftrag gegeben will.

Die bisherigen Kosten für das familiengerichtliche Verfahren konnte die Familie selbst tragen, aber für die weiteren Kosten im Verfahren, für die Unterstützung bei den Kosten für das psychologische Gutachten und für die Anwaltskosten für das Bußgeldverfahren braucht die Familie Unterstützung.

Spenden bitte mit dem Stichwort „Spende für Familie W.-L.“ auf unser Konto.

Familie S. – Zwangsgeldforderungen

Familie S., der gerade erst das vollständige Sorgerecht zurückgegeben wurde, bekam jetzt die Androhung eines Zwangsgeldes mit je 500 € pro Kind, insgesamt 1.000 €.

Für das Verfahren werden auch Anwaltskosten von mindestens 500 € erwartet.

Familie S. hat eine eigene Aktion auf Facebook eingerichtet, über die ihr jeweils die neuen Informationen über das Verfahren mitgeteilt bekommt.

Spenden für die Familie bitte mit dem Stichwort „Spenden für Familie S.“ auf unser Konto.

Bußgeld für L. Engelbrecht

Bei der Tochter von Familie Engelbrecht, L. Engelbrecht wurde ihm Bußgeldverfahren, die Höhe des Bußgeldes von 85 € auf 80  € runter gesetzt. Von den Verfahrenskosten wurde abgesehen. Da es einen zweiten Verfahrenstermin gegeben hat, wird bei den Anwaltskosten einiges zusammenkommen. Daher sammeln weiterhin für die Anwaltskosten für L. Engelbrecht.

Spenden bitte mit dem Stichwort „Spenden für L. Engelbrecht“ auf unser Konto.

Aktion für Familie I.

Wir hatten im Mai 2017 die Aktion für Familie I. gestartet. Das verhängte Bußgeld wurde zurückgezogen, da Familie I. rückwirkend eine Beurlaubung für den Sohn B. bei der Schule erwirkt hat.
Die Übernahme der Anwaltskosten, der die Familie im Bußgeldverfahren vertreten hat, wurde abgelehnt. Daher sammeln wir weiterhin für Familie I., um sie bei den Anwaltskosten zu unterstützen.

Spenden mit dem Stichwort „Spenden für Familie I.“ bitte auf unser Konto.

Familie S. – Sorgerecht zurückbekommen

Familie S., für die wir schon im letzten Jahr eine Aktion gestartet hatten, wurde im Oktober 2016 das Aufenthaltsbestimmungsrecht und das Sorgerecht für die schulischen Angelegenheiten entzogen. Die Familie ist in Beschwerde gegangen und vor kurzem fand der Termin beim Oberlandesgericht statt. Die Entscheidung des Amtsgerichts, d.h. der teilweise Sorgerechtsentzug, wurde aufgehoben. Der Richter folgte der Stellungnahme der Mitarbeiterinnnen des Jugendamtes, die die Gefahr einer Traumatisierung der Kinder durch polizeiliche Zuführung, Internatsunterbringung oder ähnliche Maßnahmen als zu hoch einschätzten. Der teilweise Entzug des Sorgerechts wurde somit als nicht zielführend und unverhältnismäßig betrachtet.

Aktion für L. Engelbrecht

L., die 15jährige Tochter der seit mehreren Jahren von uns unterstützten Familie Engelbrecht, hat im August eine mündliche Verhandlung zu einem Bußgeldverfahren. Wir sammeln für die Anwaltskosten für L., die sich voraussichtlich auf 1000 bis 1500€ belaufen werden. L. bildet sich seit 2012 ohne Schule. Gegen die Familie liefen deswegen schon mehrere Gerichtsverfahren – Bußgeldverfahren und auch Sorgerechtsverfahren. Das Aufenthaltsbestimmungsrecht und das Recht über schulische Angelegenheiten zu entscheiden, wurde ihnen zeitweise entzogen, letztlich aber wieder zurückgegeben. Es war klar, dass ein regelmäßiger Schulbesuch von L. und ihren Geschwistern nur durch eine Inobhutnahme gewährleistet werden könnte. Die Kindeswohlgefährdung durch die Inobhutnahme wurde aber als wesentlich gravierender eingeschätzt, als die Kindeswohlgefährdung, die durch den selbstbestimmten und selbstorganisierten Bildungsweg vermutet wird.

Spenden für L. Engelbrecht bitte mit dem Stichwort „Spende L. Engebrecht“ auf unser Konto.

Aktion für Familie K. aus NRW

A. ist 12 Jahre alt und die jüngste Tochter von Frau K., die ihre fünf Kinder alleine erzieht. A. ist letztes Jahr in die 6. Klasse eines Gymnasiums gekommen. Bis zum Anfang der 6. Klasse hatte sie keine Probleme in der Schule. Dann hat sie wegen Krankheit viel gefehlt. Sie hatte regelmäßig Kreislaufprobleme und ihr wurde übel. In dieser Zeit entschied sie sich, die Schule nicht mehr weiter zu besuchen und sich selbstbestimmt zu bilden. Frau K. wurde Anfang des Jahres empfohlen, zum Amtsarzt zu gehen, von dem es eine sehr negative Stellungnahme gab.

Wegen der Schulverweigerung des älteren Bruders von A. war Frau K. schon in Auseinandersetzungen mit dem Jugendamt und dem Familiengericht. Der ältere Bruder hat sich nach längerer Schulabwesenheit doch entschlossen, wieder die Schule zu besuchen und mittlerweile seinen Hauptschulabschluss gemacht. Bis Anfang dieses Jahres ging es in den Auseinandersetzungen nur um den Bruder, aber nun wurde ein familiengerichtliches Verfahren für Ende August angesetzt, in dem es um eine mögliche Kindeswohlgefährdung von A. und einen eventuellen Sorgerechtsentzug geht.

Frau K. möchte für diese Verhandlung ein Gutachten in Auftrag geben, um aufzuzeigen, dass bei ihrer Tochter keine Kindeswohlgefährdung vorliegt, dass sie sozial gut eingebunden ist und für ihre Bildung gesorgt ist, was die Mitarbeiter des Jugendamts bei den bisherigen Gesprächen nicht hören wollten. Sowohl von Seiten des Jugendamtes als auch von Seiten des Gerichts wird es in den Schreiben so dargestellt, als ob Frau K. nicht fähig ist, für den ordentlichen Schulbesuch zu sorgen und ihrer Tochter damit die Chance nimmt, einen Abschluss zu bekommen.

Wir sammeln für Familie K. um sie bei den Kosten für ein Gutachten zu unterstützen. Spenden für diese Familie bitte mit dem Stichwort „Spende Familie K. NRW“ auf unser Konto.